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	<title>Transfer Archive - Datengenossenschaft</title>
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	<description>Ein Konsortium aus FSTI, Universität Stuttgart und BWGV</description>
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		<title>Aus der Praxis: Energieeffizienz und Prozesssicherheit im industriellen Wäschereiumfeld 2</title>
		<link>https://www.datengenossenschaft.com/energieeffizienz-und-prozesssicherheit-im-industriellen-waeschereiumfeld-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maximilian Werling]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 11:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/energieeffizienz-und-prozesssicherheit-im-industriellen-waeschereiumfeld-2/">Aus der Praxis: Energieeffizienz und Prozesssicherheit im industriellen Wäschereiumfeld 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em><strong>Erhebung von Anforderungen und Vorbereitung der Genossenschaftsgründung</strong></em></p>
<p>Aufbauend auf der „<a href="https://www.datengenossenschaft.com/energieeffizienz-und-prozesssicherheit-im-industriellen-waeschereiumfeld-1/" target="_blank" rel="noopener">Initiierung des Partnernetzwerks und Definition eines gemeinsamen Wertschöpfungsszenarios</a>“ ging das Konsortium weitere Schritte zur Ausgestaltung der Kooperation. Um Verbindlichkeit zu erzeugen, wurde die Gründung der Genossenschaft für Energiemanagement vorbereitet. Zeitgleich erfolgte die Erhebung weiterer Anforderungen und die Detaillierung der Servicekonzepte. Dies ermöglichte die inhaltliche sowie formale Konkretisierung der Zusammenarbeit der Partner.</p>
<p>In Bezug auf die Gründung definierten die Partner den Gegenstand und die Rolle der Genossenschaft. Kern hiervon ist die Zurverfügungstellung eines kooperativ genutzten Datenbestands, der die Mitglieder zur datenbasierten Steigerung von Auslastung und Energieeffizienz im Wäschereikontext sowie die Generierung neuer Wertschöpfung durch datengetriebene Erkenntnisse befähigen soll. Die Genossenschaft stellt hierfür Lösungen zur Zustandsüberwachung von Anlagen und Prozessen im Wäschereiumfeld sowie die benötigte technische Infrastruktur und den Datenraum bereit.</p>
<p>In den Gesprächen zwischen den Unternehmern wurde klar, dass zunächst eine übergreifende Prozesstransparenz hergestellt werden muss. Bisher habe alle Unternehmen ihre eigene, eingeschränkte Sicht auf z.B. Störungen im Prozessablauf. Durch das Zusammenführen von objektbezogenen Zustandsdaten in einem kooperativen Datenraum, wird den Unternehmen ermöglicht, ein umfassendes Bild über den Trocknungsprozess, mögliche Störungen und das Zusammenspiel der wichtigsten Komponenten zu erhalten. Auf Basis dieser Prozesstransparenz sind sowohl der Maschinenbauer als der Hersteller von Gasbrennern in der Lage, kleine Veränderungen an Konstruktion und Einstellung ihrer Maschinen vorzunehmen, die langfristig auf das Ziel der Energieeffizienz einzahlen. Die Abbildung fasst die beschriebene Anwendung zusammen.</p>
</div></div><div class="w-image align_center"><div class="w-image-h"><img width="1024" height="444" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/11/Ebenendiagramm-Waeschereiservice-1024x444.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/11/Ebenendiagramm-Waeschereiservice-1024x444.png 1024w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/11/Ebenendiagramm-Waeschereiservice-400x173.png 400w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/11/Ebenendiagramm-Waeschereiservice-1536x666.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Begleitend zu konzeptionellen Überlegungen soll eine technische Lösung zur prototypischen Umsetzung der skizzierten Szenarien entstehen. Nun gilt es zu klären, welche Daten und Informationen relevant sind, um Prozesstransparenz herzustellen. In der Diskussion waren zunächst beispielsweise Feuchtigkeit bzw. Gewicht des Textils, die Zusammensetzung der Abluft und Stillstandzeiten der Anlage. Die Partner versprechen sich daraus ein Experimentierfeld, dass es ihnen erlaubt, datengetrieben Maßnahmen zur Steigerung der Auslastung und Energieeffizienz abzuleiten.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Aus der Praxis: Energieeffizienz und Prozesssicherheit im industriellen Wäschereiumfeld 1</title>
		<link>https://www.datengenossenschaft.com/energieeffizienz-und-prozesssicherheit-im-industriellen-waeschereiumfeld-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maximilian Werling]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 11:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/energieeffizienz-und-prozesssicherheit-im-industriellen-waeschereiumfeld-1/">Aus der Praxis: Energieeffizienz und Prozesssicherheit im industriellen Wäschereiumfeld 1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em><strong>Initiierung des Partnernetzwerks und Definition eines gemeinsamen Wertschöpfungsszenarios</strong></em></p>
<p>Die Reihe „Datengenossenschaften – Aus der Praxis“ dient dazu, Erfahrungen aus den Pilotinitiativen zu dokumentieren und Einblicke in den Aufbau von Datengenossenschaften zu geben. Die Beiträge orientieren sich dabei an dem in der nachfolgenden Abbildung dargestellten Vorgehen für die Gestaltung von Datengenossenschaften. Dieser Beitrag fokussiert den ersten Baustein, die Initiierung des Partnernetzwerks und die Identifikation eines gemeinsamen Wertschöpfungsszenarios am Beispiel der Datengenossenschaft für Energiemanagement.</p>
</div></div><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img width="1012" height="1024" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1-1012x1024.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1-1012x1024.png 1012w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1-395x400.png 395w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1.png 1449w" sizes="(max-width: 1012px) 100vw, 1012px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Für ein erfolgreiches Energiemanagement gilt es, Prozesse zu optimieren und Anlagen für den Anwendungskontext optimal zu gestalten. Die Prozessanalyse der Textilreinigung und -trocknung eines Wäschereibetriebs zeigte, dass dahingehend erhebliches Verbesserungspotenzial bei der Nutzung des Finishers besteht. Im Finisher erfolgt die Trocknung und Glättung feuchter Wäsche und Textilien durch Gasbeheizung und spezieller Luftführung. Unterschiedliche Störfälle führen beispielsweise zu einer zu hohen Restfeuchte der Wäsche, welche im Ergebnis erneut den Prozess des Finishens durchlaufen muss. Ein weiteres Problem besteht in der Häufigkeit des energieintensiven Hoch- und Herunterfahrens der Anlage.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit dem Hersteller des Finishers und dem Hersteller der in der Anlage verbauten Gasbrenner soll die Energieeffizienz und die Auslastung in diesem Kontext gesteigert werden. Hierfür sollen relevante Zustandsdaten zwischen den drei Unternehmen geteilt und damit die Grundlage für neue, digitale Services gebildet werden. Die Unternehmen haben erkannt, dass die Effizienzsteigerung insbesondere durch das Zusammenführen der unterschiedlichen Expertisen der einzelnen Partner erreicht werden kann.</p>
<p>Mit unserem Forschungskonsortium wurde in den ersten Workshops das gemeinsame Wertschöpfungsszenario des Netzwerks erarbeitet. Wichtig war die Definition des Nutzens für jeden Partner, um das notwendige Vertrauen und die Bereitschaft Daten tatsächlich zu teilen, zu stützen. Das erste Wertschöpfungsszenario, das die Partner des Konsortiums definierten, war die Schaffung von Prozesstransparenz. Diese bildet die Grundlage für die zu entwickelnden Services. Neben der Steigerung der Energieeffizienz, sollen die Steigerung der Anlagenverfügbarkeit sowie eine Konstruktions- und Einstellungsoptimierung ermöglicht werden.</p>
<p>Als nächsten Schritt gilt es, die relevanten Zustände zu bestimmen und hierfür den Informationsbedarf zu klären. Auf dieser Basis werden digitale Abbilder des Finishers, der Gasbrenner und ggf. der Halle und der Fördertechnik gestaltet. Um Verbindlichkeit zu schaffen, wird parallel die Gründung der Genossenschaft fokussiert.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section>
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		<item>
		<title>Aus der Praxis: Betriebsbereitschaft im Sägewerksumfeld 3</title>
		<link>https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maximilian Werling]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2022 10:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-3/">Aus der Praxis: Betriebsbereitschaft im Sägewerksumfeld 3</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em><strong>Datengenossenschaft Steigerung der Betriebsbereitschaft</strong></em></p>
<p>In diesem Beitrag der Reihe „<a href="https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-2/" target="_blank" rel="noopener">Betriebsbereitschaft im Sägewerksumfeld – Aus der Praxis</a>“ soll der Fokus auf Phase 3 des in der nachfolgenden Abbildung dargestellten Vorgehensmodells zum Aufbau von Datengenossenschaften gerichtet werden. In dieser Phase steht eine Detaillierung von digitalen Services und die Erhebung der Anforderungen an eine technische Lösung an. Ebenso werden die Rollen und Verflechtungen der Partner analysiert sowie Schnittstellen und Prozesse definiert.</p>
</div></div><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img width="1015" height="1024" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-3-1015x1024.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-3-1015x1024.png 1015w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-3-396x400.png 396w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-3-150x150.png 150w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-3.png 1449w" sizes="(max-width: 1015px) 100vw, 1015px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Erst wenn Wertschöpfungsszenario und entsprechende Services ausdefiniert sind und die beteiligten Unternehmenspartner ihre Nutzenperspektive berücksichtigt sehen, können die Anforderungen detaillierter erhoben werden. In dieser Phase wurden in kleineren Gesprächsrunden relevante Daten und Informationen zur Realisierung der Services identifiziert und diskutiert.</p>
<p>Bei den noch nicht zur Verfügung stehenden digitalen Abbildern, wurden Möglichkeiten gesucht, diese bedarfsgetrieben zu definieren und bereitzustellen. Parallel zu den Workshops und Gesprächen wurde mit dem Aufbau einer prototypischen Lösung begonnen, um die Daten der unterschiedlichen digitalen Abbilder in einem kooperativen Datenraum zusammenzuführen. Die nachfolgende Abbildung gibt einen Überblick über die Datengenossenschaft.</p>
<p>Die oberste Ebene der Abbildung charakterisiert die Mitglieder der Datengenossenschaft. Die zweite Ebene die unterschiedlichen Services, die auf das gemeinsame Wertschöpfungsszenario „Steigerung der Betriebsbereitschaft“ einzahlen. Die dritte Ebene repräsentiert den kooperativen Datenraum, in dem die Daten der unterschiedlichen digitalen Abbilder zusammengeführt werden und der die Grundlage für die Servicegestaltung bildet. Auf der vierten Ebene werden beteiligte reale Objekte &#8211; Motoren und Sägen &#8211; aufgeführt.</p>
</div></div><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img width="1024" height="467" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/11/Steigerung-der-Betriebsbereitschaft-1024x467.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/11/Steigerung-der-Betriebsbereitschaft-1024x467.png 1024w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/11/Steigerung-der-Betriebsbereitschaft-400x182.png 400w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/11/Steigerung-der-Betriebsbereitschaft.png 1337w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Nach der erfolgreichen Gründungsversammlung wurde zeitnah in die technische Umsetzung gestartet. Es wurden u.a. Temperatursensoren und Differenzstrommonitore installiert. Im Anschluss fand eine Anbindung dieser Sensoren an den kooperativen Datenraum statt sowie der Aufbau von Dashboards zur Visualisierung der Daten.</p>
<p>Im nächsten Schritt wurden die aufgezeichneten und auf dem Dashboard dargestellten Daten der Differenzstrommonitore durch die Unternehmenspartner analysiert. Die Analyse der Daten offenbarte technische Hürden, die dem Projektkonsortium zuvor nicht bekannt waren. Um die Daten also zielführend nutzen zu können, müssen Veränderungen an der Infrastruktur im Sägewerk vorgenommen werden. Diese konkreten Schritte werden aktuell mit den Partnern der Datengenossenschaft ausgestaltet.</p>
<p>Die ersten Erfahrungen der Partner im Umgang mit den Daten und Reports sind die Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung und Detaillierung des Wertschöpfungsszenarios.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Aus der Praxis: Betriebsbereitschaft im Sägewerksumfeld 2</title>
		<link>https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maximilian Werling]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 10:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-2/">Aus der Praxis: Betriebsbereitschaft im Sägewerksumfeld 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em><strong>Durchführung einer Gründungsversammlung</strong></em></p>
<p>Aufbauend auf dem Blogbeitrag „<a href="https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-1/" target="_blank" rel="noopener">Initiierung des Partnernetzwerks und Definition eines gemeinsamen Wertschöpfungsszenarios</a>“ wird in diesem Blogbeitrag dargestellt, wie Verbindlichkeit für die Kooperation geschaffen werden kann. Bereits initiierte Datengenossenschaften können durch die Durchführung einer Gründungsversammlung Verbindlichkeit für die Datenkooperation schaffen. In der nachfolgenden Abbildung wird der Fokus dieses Beitrags in das Vorgehen für die Gestaltung von Datengenossenschaften eingeordnet.</p>
</div></div><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img width="1015" height="1024" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-2-1015x1024.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-2-1015x1024.png 1015w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-2-396x400.png 396w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-2-150x150.png 150w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-2.png 1449w" sizes="(max-width: 1015px) 100vw, 1015px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>In der Praxis kann beobachtet werden, dass immer mehr Ökosysteme initiiert werden. Aktuell stellt es für Unternehmen aber eine Herausforderung dar, diese Datenkooperationen zu verstetigen und Verbindlichkeit zu schaffen. Datengenossenschaften dienen dazu, einen rechtlichen Rahmen und damit eine Verbindlichkeit für die Kooperation zu schaffen.</p>
<p>Nachdem im März der erste Workshop und die Definition des Wertschöpfungsszenarios stattfand, wurde im April die Gründungsversammlung der Datengenossenschaft zur Steigerung der Betriebsbereitschaft durchgeführt. In der Gründungsversammlung wurden sowohl der Gegenstand der Kooperation als auch die Rolle der Genossenschaft, des Vorstands und des Bevollmächtigten festgehalten. Diese Aspekte werden im Folgenden erklärt:</p>
<ul>
<li><strong>Gegenstand der Kooperation</strong>: Gegenstand der Genossenschaft für die Steigerung der Betriebsbereitschaft eG i.G. ist die kooperative Nutzung eines geteilten Datenbestands, der Zustandsdaten von bestimmten Anlagen enthält. Zu diesen Anlagen gehören unter anderem eine Bandsäge, ein Hacker und eine Hobelmaschine. Anhand der Zustandsdaten werden die Anlagen überwacht und deren Betriebsbereitschaft kann gesteigert werden.</li>
<li><strong>Rolle der Genossenschaft in der Datenkooperation</strong>: In der Datengenossenschaft zur Steigerung der Betriebsbereitschaft bildet die Genossenschaft primär den rechtlichen Rahmen der Datenkooperation, der es ermöglicht, Zustands- und Kontextdaten kooperativ zu nutzen. Zustandsdaten beschreiben hierbei den Zustand der Anlage, es handelt sich beispielsweise um Temperaturen, Fehlerströme oder Stromverbrauchswerte. Kontextdaten dagegen ergänzen die Zustandsdaten zu aussagekräftigen Informationen. Bei Kontexten kann es sich somit um Schwellwerte oder Betriebskosten handeln, aber genauso um den Hersteller einer Anlage und den Anlagentyp.</li>
<li><strong>Vorstand und Bevollmächtigter:</strong> Die Mitglieder der Genossenschaft haben aus ihrem Kreis den Geschäftsführer eines Mitgliedsunternehmens zum Vorstand gewählt. Außerdem erfolgte die Wahl des Vertreters eines zweiten Unternehmens zum Bevollmächtigten der Datengenossenschaft.</li>
</ul>
<p>Die Durchführung der Gründungsversammlung und das Aufsetzen einer gemeinsamen Satzung befähigt die Unternehmen in der Datengenossenschaft zur Steigerung der Betriebsbereitschaft eG i.G. zur Schaffung von Verbindlichkeit für die Datenkooperation. Diese Verbindlichkeit war für die Mitglieder wichtig, um die Grundlage für den gemeinsamen Aufbau der technischen Infrastruktur sowie der digitalen Abbilder zu schaffen. Zusätzlich war es für die Mitglieder bedeutsam, diese Verbindlichkeit herbeizuführen, um die nächsten Schritte in den Ausbau des Servicegeschäfts zu gehen. Hierfür war es für die Mitglieder essenziell, sich darauf verlassen zu können, dass die anderen Partner der Datengenossenschaft die definierten Daten, in der festgehaltenen Qualität und Quantität einbringen. Dieses Commitment der Mitglieder konnte über die Gründungsversammlung und die Satzung hergestellt werden.</p>
<p>Lesen Sie im <a href="https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-3/" target="_blank" rel="noopener">nächsten Beitrag</a> mehr zu der prototypischen Lösung und wie diese helfen kann, Ziel und Modus der Datenkooperation zu schärfen.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-2/">Aus der Praxis: Betriebsbereitschaft im Sägewerksumfeld 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aus der Praxis: Betriebsbereitschaft im Sägewerksumfeld 1</title>
		<link>https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maximilian Werling]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2022 10:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.datengenossenschaft.com/?p=1678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-1/">Aus der Praxis: Betriebsbereitschaft im Sägewerksumfeld 1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em><strong>Initiierung des Partnernetzwerks und Definition eines gemeinsamen Wertschöpfungsszenarios</strong></em></p>
<p>Die Reihe „Datengenossenschaften – Aus der Praxis“ dient dazu, Erfahrungen aus den Pilotinitiativen zu dokumentieren und Einblicke in den Aufbau von Datengenossenschaften zu geben. Die Beiträge orientieren sich dabei an dem in der nachfolgenden Abbildung dargestellten Vorgehen für die Gestaltung von Datengenossenschaften. In diesem Beitrag starten wir mit dem ersten Baustein, der Initiierung des Partnernetzwerks und der Identifikation eines gemeinsamen Wertschöpfungsszenarios am Beispiel der Datengenossenschaft zur Steigerung der Betriebsbereitschaft.</p>
</div></div><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img width="1012" height="1024" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1-1012x1024.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1-1012x1024.png 1012w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1-395x400.png 395w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1.png 1449w" sizes="(max-width: 1012px) 100vw, 1012px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Holzverarbeitende Betriebe unterliegen einem großen Brandrisiko. Hierbei sind zirka 30% der Brandursachen auf Elektrizität und 9% der Brandursachen auf Überhitzung zurückzuführen. Weitere 22% der Brandursachen werden als „Sonstiges und unbekannt“ eingestuft. Um primär die elektrischen und die bisher unbekannten Brandursachen zu senken, wurde ein Konsortium zusammengestellt, das die Steigerung der Betriebsbereitschaft von holzverarbeitenden Betrieben zum Ziel hat. Dieses Konsortium besteht aus einem mittelständischen Sägewerk, einer Industrievertretung im Bereich Elektrotechnik und einem Versicherungsmakler.</p>
<p>Die Steigerung der Betriebsbereitschaft betrifft neben dem Brandrisiko auch anderweitige Schadensfälle und das Risiko, aufgrund steigender Rohstoff-, Betriebsmittel- und Energiepreise, nicht mehr wirtschaftlich produzieren zu können. Insbesondere in der aktuellen Zeit ist das ein beachtliches Risiko. Darüber hinaus führen Schadensfälle zu langfristigen Betriebsunterbrechungen, wenn Schäden ersetzt oder repariert werden müssen. Häufig sind Unternehmen aufgrund der langen Betriebsunterbrechung nicht mehr in der Lage, nach einem Großschaden den Betrieb überhaupt wieder aufzunehmen.</p>
<p>Das Konsortium, das initiiert wurde, fand sich im März 2022 zu einem ersten Workshop ein. In diesem Workshop wurde das gemeinsame Ziel „Steigerung der Betriebsbereitschaft“ definiert. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Zusammenspiel unterschiedlicher Fähigkeiten der Mitglieder erforderlich. Die Datengenossenschaft soll die Mitglieder somit zur kooperativen Datennutzung befähigen. Dadurch werden sie in der Lage verssetzt, digitale Services und Dienstleistungen bereitzustellen, die im Rahmen dieses Pilotprojekts gemeinsam mit den Partnern entwickelt werden. Durch die kooperative Datennutzung und die Services und Dienstleistungen sind die Unternehmen in der Lage, einen Beitrag zur Steigerung der Betriebsbereitschaft zu leisten.</p>
<p>Lesen Sie im <a href="https://www.datengenossenschaft.com/betriebsbereitschaft-im-saegewerksumfeld-2/" target="_blank" rel="noopener">nächsten Beitrag</a> über die Bedeutung und die Durchführung der Gründungsversammlung und den damit verbundenen Ausdruck von Commitment.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Aus der Praxis: Management von KSS im Produktionskontext 4</title>
		<link>https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maximilian Werling]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 08:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transfer]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><strong><em>Institutionalisierung der Datengenossenschaft Management von Kühl- und Schmierstoff</em></strong></p>
<p>Auf der Grundlage der <a href="https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-3/" target="_blank" rel="noopener">prototypischen Umsetzung</a> konnten die Anforderungen für die Institutionalisierung und damit die Gründung einer Datengenossenschaft im Bereich Management von Kühl- und Schmierstoff formuliert werden.</p>
</div></div><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img width="1015" height="1024" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-4-1015x1024.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-4-1015x1024.png 1015w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-4-396x400.png 396w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-4-150x150.png 150w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-4.png 1449w" sizes="(max-width: 1015px) 100vw, 1015px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Die Anforderungen unterteilen sich in Anforderungen in Bezug auf kooperativ genutzte Daten, Anforderungen in Bezug auf Rollen und Anforderungen in Bezug auf die Ausgestaltung der rechtlichen Elemente.</p>
<p>Um die Frage nach den Anforderungen in Bezug auf kooperativ genutzte Daten zu beantworten, wurde analysiert, welche Aspekte der gemeinsamen Nutzung von Daten in einer rechtlichen Form geregelt werden müssen, um das Nutzenversprechen des digitalen Ökosystems einlösen zu können. Die Case Study hat in diesem Fall ergeben, dass zum einen die Mindestanforderungen an die Häufigkeit, den Umfang und die Qualität der Datenbereitstellung sowie den Modus der Datenübergabe vorab festgelegt werden sollten. Darüber hinaus sollte die Möglichkeit bestehen, dass der rechtliche Rahmen flexibel erweitert und angepasst werden kann. Des Weiteren hat sich als wichtig herausgestellt, dass Anpassungen am gemeinsamen kooperativen Datenraum auf demokratische Entscheidungen zurück gehen sollten und dass Gremien vorhanden sein sollten, die schnell über etwaige Anpassungen entscheiden können. Hier sind vor allem Agilität und demokratische Prinzipien von zentraler Bedeutung. Zusätzlich zeigte sich, dass die Hoheit über die Datenerfassung bei den Genossenschaftspartnern liegen sollte. Abschließend ist bei den Anforderungen in Bezug auf kooperativ genutzte Daten vorab zu regeln, was mit den spezifischen Daten eines Mitgliedes nach dessen Austritt passiert.</p>
<p>Neben den Anforderungen in Bezug auf kooperativ genutzte Daten sollten auch die Anforderungen in Bezug auf Rollen, die innerhalb eines digitalen Ökosystems benötigt werden, betrachtet werden. Im Rahmen der Case Study konnten im Kontext digitale Ökosysteme und Genossenschaften zwei Arten von Rollen identifiziert werden. Zum einen gibt es Rollen, die von Mitgliedern der Datengenossenschaft eingenommen werden (Datenprovider bezogen auf Zustandsdaten, Datenprovider bezogen auf betriebliche Kontexte und Knowledge Provider). Zum anderen gibt es Rollen, die von der Datengenossenschaft als zentrale Institution selbst eingenommen werden (Koordinator, Administrator, Data Governance-Verantwortlicher). Die verschiedenen Rollen sollten im rechtlichen Rahmen festgehalten und einem jeweiligen Partner des digitalen Ökosystems zugeordnet werden. (Eine detaillierte Aufschlüsselung der Rollen wird in dem Beitrag „<a href="https://scholarspace.manoa.hawaii.edu/handle/10125/80084">Institutionalizing Analytic Data Sharing in SME Ecosystems – A Role-Based Perspective</a> “ vorgenommen)</p>
<p>Schlussendlich gibt es noch die Anforderungen in Bezug auf die Ausgestaltung der rechtlichen Elemente. Hier wurde durch das Pilotprojekt deutlich, dass es für die im Rahmen einer Genossenschaft verbundenen Unternehmen besonders wichtig ist, einen möglichst hohen Grad an Eigenständigkeit zu wahren. Der rechtliche Rahmen wurde mit einer auf Genossenschaften spezialisierten Rechtsanwaltsgesellschaft ausgestaltet. Die Erkenntnisse aus der Case Study legen nahe, dass zeitlich stabile, sprich statische Elemente in der Satzung  geregelt werden können und dass die zeitlich dynamischen Elemente in einer ergänzenden Regelordnung festgehalten werden können. Diese aus dem Pilotprojekt KSS abgeleiteten Erkenntnisse werden in weiteren Pilotprojekten evaluiert und weiterentwickelt.</p>
<p>Durch das Praxisbeispiel konnte ein erster Lösungsansatz in Bezug auf den rechtlichen Rahmen einer Datengenossenschaft erarbeitet werden. Auf Basis der Erkenntnisse konnten Musterdokumente  für die Gründung von Datengenossenschaften abgeleitet werden, die in den kommenden Blogbeiträgen adressiert werden.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Aus der Praxis: Management von KSS im Produktionskontext 3</title>
		<link>https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maximilian Werling]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2022 08:38:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-3/">Aus der Praxis: Management von KSS im Produktionskontext 3</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em><strong>Datengenossenschaft im Kontext Management von Kühl-/Schmierstoff (KSS)</strong></em></p>
<p>In diesem Beitrag der Reihe „Datengenossenschaften – Aus der Praxis“ soll der Fokus auf Phase 3 des in der nachfolgenden Abbildung dargestellten Vorgehensmodells zum Aufbau von Datengenossenschaften gerichtet werden. In der Phase steht eine Detaillierung von digitalen Services und Erhebung der Anforderungen an eine technische Lösung an. Ebenso werden die Rollen und Verflechtungen der Partner analysiert, Schnittstellen und Prozesse diskutiert.</p>
</div></div><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img width="1015" height="1024" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-3-1015x1024.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-3-1015x1024.png 1015w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-3-396x400.png 396w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-3-150x150.png 150w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-3.png 1449w" sizes="(max-width: 1015px) 100vw, 1015px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Erst wenn Wertschöpfungsszenario und entsprechende Services ausdefiniert sind und die beteiligten Unternehmenspartner ihre Nutzenperspektive berücksichtigt sehen, können die Anforderungen detaillierter erhoben werden. In dieser Phase werden meist in kleineren Gesprächsrunden relevante Daten und Informationen zur Realisierung der Services identifiziert und diskutiert. Wenn die notwendigen digitalen Abbilder noch nicht zur Verfügung stehen, werden Möglichkeiten untersucht, diese bedarfsgetrieben zu definieren und bereitzustellen.</p>
<p>Parallel zu den Workshops und Gesprächen wurde mit dem Aufbau einer prototypischen Lösung begonnen, um die Daten der unterschiedlichen digitalen Abbilder in einem kooperativen Datenraum zusammenzuführen. Es werden beispielsweise digitale Abbilder des KSS, des Zentraltanks und der Produktionshalle erstellt. Das digitale Abbild des KSS besteht u. a. aus den Zustandsdaten zu Konzentration, pH-Wert und Temperatur. Hieraus wurden dann Berichte und Analysen prototypisch realisiert und den Unternehmenspartnern zur Verfügung gestellt. Das Zusammenspiel der Partner, wird in der nachfolgenden Abbildung, zusammenfassend dargestellt.</p>
</div></div><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img width="1024" height="438" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/KSS-Ebenenmodell-1024x438.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/KSS-Ebenenmodell-1024x438.png 1024w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/KSS-Ebenenmodell-400x171.png 400w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/KSS-Ebenenmodell-1536x656.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Die oberste Ebene charakterisiert die Mitglieder der Datengenossenschaft. Die zweite Ebene die unterschiedlichen Services, die auf das gemeinsame Wertschöpfungsszenario „Optimierung des KSS-Managements“ einzahlen. Die dritte Ebene repräsentiert den kooperativen Datenraum, in die dem die Daten der unterschiedlichen digitalen Abbilder zusammengeführt werden und die Grundlage für die Servicegestaltung bildet. Auf der vierten Ebene werden die beteiligten realen Objekte – der Kühlschmierstoff selbst, der Zentraltank für KSS sowie die Produktionsumgebung – aufgeführt.</p>
<p>Die ersten Erfahrungen der Partner im Umgang mit den Daten und Reports sind die Grundlage für die kontinuierliche Verbesserung und Detaillierung unterschiedlicher relevanter Problemstellungen – in diesem Fall insbesondere der konkreten Serviceausgestaltung und Aspekte der Daten Governance.</p>
<p>Lesen Sie im <a href="https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-4/" target="_blank" rel="noopener">nächsten Beitrag</a> wie diese Erfahrungen dabei unterstützen, neue Regelungsstrukturen zur Institutionalisierung des digitalen Ökosystems festzulegen.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section>
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		<title>Aus der Praxis: Management von KSS im Produktionskontext 2</title>
		<link>https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maximilian Werling]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-2/">Aus der Praxis: Management von KSS im Produktionskontext 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em><strong>Durchführung einer Gründungsversammlung</strong></em></p>
<p>Aufbauend auf dem Blogbeitrag „<a href="https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-1/" target="_blank" rel="noopener">Initiierung des Partnernetzwerks und Definition eines gemeinsamen Wertschöpfungsszenarios</a>“ wird in diesem Blogbeitrag dargestellt, wie Verbindlichkeit für die Kooperation geschaffen werden kann. Bereits initiierte Datengenossenschaften können durch die Durchführung einer Gründungsversammlung Verbindlichkeit für die Datenkooperation schaffen. In der nachfolgenden Abbildung wird der Fokus dieses Beitrags in das Vorgehen für die Gestaltung von Datengenossenschaften eingeordnet.</p>
</div></div><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img width="1015" height="1024" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-2-1015x1024.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-2-1015x1024.png 1015w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-2-396x400.png 396w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-2-150x150.png 150w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-2.png 1449w" sizes="(max-width: 1015px) 100vw, 1015px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>In der Praxis kann beobachtet werden, dass immer mehr Kooperationen in Ökosystemen initiiert werden. Aktuell stellt es für Unternehmen aber eine Herausforderung dar, diese Datenkooperationen zu verstetigen und damit Verbindlichkeit zu schaffen. Die Erfahrungen aus dem Kühlschmierstoff (KSS) Pilotprojekts zeigen, dass durch die frühe Durchführung einer Gründungsversammlung Verbindlichkeit für die Kooperation auf Datenebene hergestellt werden kann. Im Rahmen der Gründungsversammlung verschriftlichen die Mitglieder die kooperativen Ziele sowie die Rechte und Pflichten der Mitglieder in Form einer Satzung. Aus den Erfahrungen der KSS Datengenossenschaft konnten wichtige Aspekte abstrahiert werden, die im Rahmen der Gründungsversammlung diskutiert und in der Satzung festgehalten werden. Diese Aspekte werden nachfolgend aufgelistet:</p>
<ul>
<li><strong>Gegenstand der Kooperation</strong>: Die Mitglieder der KSS Datengenossenschaft definierten als Gegenstand der Kooperation die Zurverfügungstellung eines kooperativ genutzten Datenbestands, der die Mitarbeiter zur datenbasierten Optimierung des Gesamtversorgungsprozesses mit KSS sowie die Generierung neuer Wertschöpfung durch datengetriebene Erkenntnisse befähigt.</li>
<li><strong>Rolle der Genossenschaft in der Datenkooperation</strong>: Die Rolle der Genossenschaft innerhalb des KSS Konsortiums umfasst die Erhebung und Verarbeitung der von den Mitgliedern zur Verfügung gestellten Zustands- und Kontextdaten. Insbesondere stellt die Genossenschaft einen gemeinsam nutzbaren Datenraum zur Verfügung.</li>
<li><strong>Umgang mit Daten nach dem Ausscheiden eines Mitglieds</strong>: Die Mitglieder der KSS Genossenschaft hielten in der Satzung fest, dass Zustandsdaten, die ein Mitglied bis zum Zeitpunkt seines Ausscheidens aus der Genossenschaft in diese eingebracht hat, nach dem Ausscheiden in der Genossenschaft verbleiben. Betriebliche Kontextinformationen, branchenspezifisches Know-how und Spezialwissen, welches von dem ausscheidenden Mitglied eingebracht wurden, sind unverzüglich zu löschen oder zu anonymisieren.</li>
<li><strong>Rechte und Pflichten der Mitglieder:</strong> Die Mitglieder der KSS Datengenossenschaft verpflichten sich u.a. dazu, die gemeinsam definierten Regelungen und Vorschriften zu erfüllen. Hierzu gehört insbesondere die quantitativ und qualitativ angemessene Lieferung definierter Daten.</li>
<li><strong>Vorstand und Bevollmächtigter:</strong> Die Mitglieder der Genossenschaft haben aus ihrem Kreis den Geschäftsführer eines Mitgliedsunternehmens zum Vorstand gewählt. Außerdem wurde der Vertreter eines zweiten Unternehmens zum Bevollmächtigten der Datengenossenschaft gewählt.</li>
</ul>
<p>Zusätzlich wurden weitere Aspekte in der Gründungsversammlung festgehalten. Beispielsweise die Rechte der Mitgliederversammlung (Generalversammlung) und die Regelungen die zwischen Vorstand und Generalversammlung gelten.</p>
<p>Die Durchführung der Gründungsversammlung und das Aufsetzen einer gemeinsamen Satzung befähigt die Unternehmen in der KSS Datengenossenschaft i.G. zur Schaffung von Verbindlichkeit für die Datenkooperation. Diese Verbindlichkeit war für die Mitglieder besonders wichtig, um die Grundlage für den gemeinsamen Aufbau der technischen Infrastruktur sowie der digitalen Abbilder zu schaffen. Zusätzlich war es für die Mitglieder bedeutsam, diese Verbindlichkeit herbeizuführen, um die nächsten Schritte in den Ausbau des Servicegeschäfts zu gehen. Hierfür war es für die Mitglieder essenziell, sich darauf verlassen zu können, dass die anderen Partner der Datengenossenschaft die definierten Daten, in der festgehaltene Qualität und Quantität einbringen. Dieses Commitment der Mitglieder konnte über die Gründungsversammlung und die Satzung hergestellt werden.</p>
<p>Lesen Sie im <a href="https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-3/" target="_blank" rel="noopener">nächsten Beitrag</a> mehr zu der prototypischen Lösung und wie diese helfen kann, Ziel und Modus der Datenkooperation zu schärfen.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-2/">Aus der Praxis: Management von KSS im Produktionskontext 2</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aus der Praxis: Management von KSS im Produktionskontext 1</title>
		<link>https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maximilian Werling]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2022 08:20:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.datengenossenschaft.com/?p=1588</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-1/">Aus der Praxis: Management von KSS im Produktionskontext 1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_auto"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default"><div class="vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em><strong>Initiierung des Partnernetzwerks und Definition eines gemeinsamen Wertschöpfungsszenarios</strong></em></p>
<p>Die Reihe „Datengenossenschaften – Aus der Praxis“ dient dazu, Erfahrungen aus den Pilotinitiativen zu dokumentieren und Einblicke in den Aufbau von Datengenossenschaften zu geben. Die Beiträge orientieren sich dabei an dem in der nachfolgenden Abbildung dargestellten Vorgehen für die Gestaltung von Datengenossenschaften. In diesem Beitrag starten wir mit dem ersten Baustein, der Initiierung des Partnernetzwerks und der Identifikation eines gemeinsamen Wertschöpfungsszenarios am Beispiel der Datengenossenschaft für Kühlschmierstoffmanagement.</p>
</div></div><div class="w-image align_none"><div class="w-image-h"><img width="1012" height="1024" src="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1-1012x1024.png" class="attachment-large size-large" alt="" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1-1012x1024.png 1012w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1-395x400.png 395w, https://www.datengenossenschaft.com/wp-content/uploads/2022/08/Vorgehen-1.png 1449w" sizes="(max-width: 1012px) 100vw, 1012px" /></div></div><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Kühl-/Schmierstoffe (KSS) sind elementare Bausteine für die Metallverarbeitung, die zum Kühlen und Schmieren der Maschinen eingesetzt werden und in einem guten Zustand einen positiven Effekt auf Bearbeitungszeiten sowie den Werkzeugverschleiß haben. Sind die Zustände oder Zusammensetzungen des KSS allerdings nicht optimal, kann dies zu erhöhten Kosten, Qualitätsproblemen oder sogar gesundheitlichen Gefährdungen von Mitarbeitenden führen.</p>
<p>Um das KSS-Management zu optimieren, haben sich im Rahmen dieser Pilotinitiative drei Unternehmen, die bereits über den KSS-Versorgungsprozess miteinander in Verbindung standen, entschlossen, relevante Zustandsdaten miteinander zu teilen und damit die Grundlage für neue, digitale Services zu bilden. Unser Forschungskonsortium hat die Unternehmen auf diesem Weg begleitet. Bei diesen Unternehmen handelt es sich um ein metallverarbeitendes Unternehmen, einen Großhändler und Servicedienstleister für KSS sowie ein Hersteller von Reinigungsanlagen für KSS.</p>
<p>Das Ziel des Konsortiums ist es, eine Möglichkeit zu schaffen, Zustandsdaten rund um die KSS-Versorgung zu erheben und miteinander zu teilen, damit der Versorgungs- und Reinigungsprozesse über die verschiedenen Unternehmen hinweg datengetrieben optimiert werden kann.</p>
<p>In jeweils halbtägigen Workshops wurden zunächst das gemeinsame Wertschöpfungsszenario ausgearbeitet sowie erste Services definiert, die auf dieses kollaborative Szenario unterstützen. Bei der Erarbeitung des Wertschöpfungsszenarios wird insbesondere darauf geachtet, dass alle Partner einen Nutzen in dem Szenario und den Services sehen. Nur wenn sich die Interessen der Partner angemessen in dem Szenario wiederfinden, kann das notwenige Vertrauen und die nachfolgende Bereitschaft entstehen, Daten auch wirklich zu teilen. Das Forschungskonsortium unterstützt daher mit strukturierten Workshops diese erste Phase und bildet den nötigen Vertrauensraum, um die Diskussion auf Augenhöhe zwischen den Unternehmen zu ermöglichen, die nicht nur in der ersten Phase, sondern im gesamten Verlauf einen wichtigen Erfolgsfaktor für die Kollaboration darstellt.</p>
<p>Lesen Sie im <a href="https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-2/" target="_blank" rel="noopener">nächsten Beitrag</a> über die Bedeutung einer Gründungsversammlung und dem damit verbundenen Ausdruck von Commitment.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></section>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com/management-von-kss-im-produktionskontext-1/">Aus der Praxis: Management von KSS im Produktionskontext 1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.datengenossenschaft.com">Datengenossenschaft</a>.</p>
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